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Interview mit Martin Stürner, PEH Wertpapier AG

30.11.2010 16:46 von Matthias Schrade

Eine Menge getan hat sich in den letzten Monaten bei der PEH Wertpapier AG: Im Juni meldete der in Oberursel ansässige unabhängige Vermögensverwalter, man prüfe verschiedene Optionen für das Privatkundengeschäft - darunter auch einen möglichen Verkauf. Im Oktober verlangte eine Aktionärsgruppe die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung. Und Anfang November konnte PEH schließlich von einem neuen Neun-Monats-Rekordergebnis berichten.

 

So stiegen die Netto-Provisionserträge um 5,1% auf 13,5 Mio. Euro, während die Verwaltungskosten um 5,3% auf 9,3 Mio. Euro sanken. Das Ergebnis vor Steuern kletterte dadurch um 28,7% auf 3,3 Mio. Euro, nach Steuern erhöhte es sich um 37,4% auf 2,4 Mio. Euro. Bereinigt um einen im Vorjahr enthaltenen positiven Einmaleffekt stieg der Nettogewinn rein operativ sogar um 56,2% an!

 

Neben den Zahlen gab PEH auch umfangreiche Veränderungen im Vorstand bekannt. So wurde Stefan Mayerhofer wegen "unterschiedlicher Auffassungen über die zukünftige strategische Ausrichtung" als Vorstand abberufen. Gleichzeitig rückte Günter Stadler, seit 2007 Vorstand der PEH Wertpapier AG Österreich, in den Vorstand auf. Ferner soll auch Sven Ulbrich, einer der Geschäftsführer der PEH-Tochter Oaklet GmbH, nach Zustimmung durch das BaFin in den PEH-Vorstand berufen werden.

 

Vor einigen Tagen führten wir zu diesen Themen mit PEH-Vorstand Martin Stürner ein Telefoninterview, das wir Ihnen nun (aus technischen Gründen mit etwas Verspätung) zur Verfügung stellen.


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2010-11-30_PEH.mp3 2010-11-30_PEH.mp3(7,2 MB)

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