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Hyrican Informationssysteme AG: Auch wenn die Rendite auf 4,2% schrumpft: Kurse unter dem Cashbestand sind absurd!

Analyst: Matthias Wahler

 

 

Als Hersteller von hochwertigen PCs, Notebooks und Servern ist Hyrican in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt tätig. Das Geschäft entwickelt sich seit Jahren rückläufig. Produziert wird allerdings nur auf Bestellung und nur für solvente Kunden, so dass Verlustgeschäfte praktisch ausgeschlossen sind.

 

In den ersten neun Monaten 2010 schrumpften die Erlöse um 27 Prozent auf 19,3 (Vj. 26,5) Mio. Euro und der Überschuss erreichte nur noch 0,4 (1,1) Mio. Euro. Damit ist das Thüringer Unternehmen weit von den Rekordwerten aus den Jahren 2006 bis 2008 entfernt, als der Umsatz noch über 50 Mio. Euro lag und ein Gewinn von mehr als 3 Mio. Euro erzielt wurde.

 

Die Dividende für 2010 wird nach den großzügigen Zuwendungen der vergangenen Jahre wohl deutlich magerer ausfallen. Selbst bei einer Fortsetzung der Nahezu-Vollausschüttungspolitik rechnen wir mit höchstens 0,20 Euro, nachdem es für 2009 noch 0,35 Euro waren.

 

Dass die Aktie mit 4,75 Euro unter dem Cashbestand von 5,08 Euro je Aktie notiert, ist dennoch absurd – Verluste sind schließlich nicht zu erwarten. Im Gegenteil sollte die Talsohle beim Gewinn mit dem Jahr 2010 durchschritten sein. Spätestens mit der Wiederanhebung der Dividende wird die Hyrican-Aktie in höhere Regionen vorstoßen. Spezialwerteliebhaber können die Gelegenheit daher zu Schnäppchenkäufen nutzen.

 

 

Empfehlung: KAUFEN

Kurs 17.01.2011

Potenzial

Risiko

4,75 €

6,00 €

gering

 

 

Hyrican Informationssysteme AG, ISIN DE0006004500