Eisen- und Hüttenwerke AG: Trotz deutlichem Gewinnrückgang mindestens 3,8% Dividendenrendite
Analyst: Alexander Langhorst
Langjährige Leser kennen die EHW-Aktie als attraktives Dividendeninvestment. Bei der Firmengruppe mit Sitz in Andernach handelt es sich um eine Konzerntochtergesellschaft von Thyssen-Krupp (88% Anteil), in der das Elektrobandgeschäft gebündelt ist.
Ausweislich des Zwischenberichtes für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/11 (bis 30.9.) rechnet der Vorstand der EHW AG mit einem unter dem Vorjahr liegenden Ergebnisniveau. Hintergrund ist die weiterhin sehr angespannte Lage im Bereich des kornorientierten Elektrobandes.
So sank das Beteiligungsergebnis bei der Rasselstein GmbH um ein Viertel auf 11,3 (Vj. 15,4) Mio. Euro, bei Electrical Steel sogar um zwei Drittel auf 1,6 (4,8) Mio. Euro. Insgesamt ergab sich im ersten Halbjahr somit ein Rückgang auf 12,9 (20,2) Mio. Euro. Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem Minus in ähnlicher Größe.
Insoweit dürfte für das in Kürze endende Geschäftsjahr 2010/11 eine Dividende unter dem Niveau des Vorjahres zu erwarten sein. Damals zahlte EHW satte 2 Euro, genauer gesagt 1,50 Euro zuzüglich eines Bonus von 0,50 Euro. Selbst bei einer halbierten Dividende (für uns der „Worst Case“) ergibt sich beim aktuellen Kurs aber noch immer eine schöne Dividendenrendite von 3,8 Prozent. Bleiben Sie daher weiter in der EHW-Aktie investiert.
Empfehlung: HALTEN
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Kurs 12.09.2011 |
Potenzial |
Risiko |
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26,05 € |
30,00 € |
gering |